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19:30 Uhr:
Adventskonzert des Dresdener Kreuzchores in der Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben(Spreewald)
Leitung: Peter Kopp

Dresdner Kruzianer glänzen in Lübben
?Die jungen Leute vom Dresdner Kreuzchor haben im Lübbener Konzertjahr 2008 einen Glanzpunkt gesetzt.
...Das Adventskonzert des Ensembles in der Paul-Gerhardt-Kirche war etwas ganz Besonderes. Das zeigte auch der minutenlange Beifall der Zuhörer nach dem letzten Akkord.

Werner Kuhtz von der das Konzert veranstaltenden Paul-Gerhardt-Gemeinde zeigte sich ?überglücklich vom begeisterungsfähigen Publikum in der sehr gut besuchten Kirche und natürlich von diesem Chor, der mit Recht in der musikalischen Welt den allerbesten Namen hat?. Der Weltruhm der jungen Künstler aus der Dresdner Kreuzkirche und dem Evangelischen Kreuzgymnasium hatte sich im Spreewald und weit über dessen regionale Grenzen hinaus herumgesprochen.
Mit dem Lied von Paul Gerhardt ?Ich steh an deiner Krippen hier? in der Melodie von Johann Eccard wurde der Lieddichter geehrt, der in dieser Kirche 1676 beerdigt wurde. Der Gesang berührte die Lübbener besonders.

Text: Detlev Simsch aus der LR vom 03.12.2008
Fotos: Werner Kuhtz

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"Ich bin gespannt, wie die Jungen vom Kreuzchor heute auftreten" sagte Janine Küchner aus Cottbus.... Die Lübbener Gerhardt-Kirche habe auch ?so ein zauberhaftes Ambiente, dass sich die Reise lohnt?.
....Sie und wohl alle der nach Hunderten zählenden Gäste wurden von den 66 jungen Sängern unter der Leitung von Chor-Chef Peter Kopp bezaubert.
Was in Lübben zu hören war, das war ?allererste Klasse?, wie Peter Jungmann aus Königs Wusterhausen wertete.
Das Adventskonzert des Kreuzchores wurde in drei Abschnitten gegeben. Die musikalische Klammer sicherte Kantor Joachim Klebe von der Luckauer Nikolaikirche auf der romantischen Schuke-Orgel der Paul-Gerhardt-Kirche mit zwei Orgel-Zwischenspielen. Die hatten es künstlerisch in sich. Passend zum Programm und zur Orgel interpretierte Klebe ein Andantino von Cesar Franck und zwei Sätze aus der zweiten Orgelsuite von Leon Boellmann.
Der Kreuzchor sang 23 Weisen vorweihnachtlicher Andacht und Freude. Aus der Zeit der Renaissance erklangen unter anderem ?Machet die Tore weit? und ?Übers Gebirg Maria geht?. Romantiker wie Johannes Brahms steuerten Lieder wie ?O Heiland reiß die Himmel auf? oder ?Auf dem Berge, da gehet der Wind? bei.
Bei noch Bekannterem wie ?In dulci jubilo?, ?Alle Jahre wieder? oder ?Ihr Kinderlein kommet? summte mancher mit, aber vorsichtig, um den schönen Gesang des Chores nicht zu stören.
Mit ?Es ist ein Ros? entsprungen?, der bekannten Weise von Michael Praetorius, wollte sich der Dresdner Kreuzchor vom Publikum verabschieden. Langer und herzlicher Beifall nach einem bemerkenswerten Konzert bewegte jedoch die jungen Künstler zur Zugabe ?Heilige Nacht, Nacht der unendlichen Liebe? auf einen Text von Johann Friedrich Reichardt.